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"Vielfalt bringt Sicherheit"

Dynamik der Waldentwicklung in 13 Jahren...

Regionaltagung St.Marein (Steiermark)

Freitag 11.Oktober 9:00 bis 14:00 - Betrieb Schadler

Der Betrieb

Der arrondierte land, - und forstwirtschaftliche Familienbetrieb Schadler weist mit über 27 ha Waldfläche (Gesamtbetrieb 44,2 ha) eine überdurchschnittliche Waldausstattung für die Region Südoststeiermark auf. Neben der Rinderhaltung ist die Waldbewirtschaftung der zentrale Arbeits-, und Einkommensbereich am Betrieb.

Naturnahe Waldbewirtschaftung wird seit über 30 Jahren konsequent verfolgt. Die natürliche Artenvielfalt wird geschätzt und wo möglich gefördert und jeder Nutzungs -, oder Pflegeeingriff wird mit dem Ziel der Wertholzpflege, Förderung der Naturverjüngung und der vertikalen und horizontalen Strukturierung durchgeführt.

Gerade im bäuerlichen Kleinwald sichert das Ziel des DAUERWALDES die Möglichkeit der laufenden Nutzung und damit die Sicherung eines laufenden Einkommens. So gelingt es, ohne größere kostenintensive flächige Durchforstungseingriffe einen gesunden, strukturreichen Mischwald zu nutzen. Im Vordergrund steht mit Hilfe der biologischen Automation höchstmögliche Wertentwicklung der Einzelstämme zu erzielen. Das Schlagwort von der Kreislaufwirtschaft wird am Betrieb Schadler erfolgreich lebendig und praktisch sichtbar. Dieses Bemühen wurde mit der Auszeichnung Staatspreisträger 2005 gewürdigt.

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FOR FOREST - AUSTROFOMA - PRO SILVA REGIONALTAGUNG

Größer könnten die Gegensätze und unterschiedlichen Zugänge zum Thema Wald wohl nicht sein. - For Forest bietet Wald als Kunstprojekt im Fußballstadion zum passiven Bestaunen.

Die Austrofoma zeigt auf der größten Forstmaschinenausstellung schweres PS starkes Gerät.

Bei der Pro Silva Regionaltagung am Betrieb Schadler in St. Marein diskutierten knapp 20 interessierte Teilnehmer die Besonderheiten und Herausforderungen einer naturnahen Waldbewirtschaftung. Neben den Vorzügen üppiger und vielfältiger Naturverjüngung wurde auch darüber beraten, ob der enorme Zuwachs an einzelnen Eichen, Buchen oder Fichten von 0,3 fm pro Jahr noch ausgenutzt werden soll oder doch der nachstrebenden Naturverjüngung Platz gegeben werden soll.

Einzelbaumweise Maßnahmen zu beurteilen und Auswirkungen auf Licht, Keimbedingungen, Bodenvegetation, Bestandesstabilität und Zuwachs zu berücksichtigen, erfordert großes Fachwissen und Erfahrung.

Am Betrieb Schadler ist das Ergebnis jahrzehntelanger konsequenter Umsetzung dieser Maßnahmen eindrucksvoll zu bestaunen. Mit großer Liebe zum Wald wird hier das Wachstumspotential aller natürlich vorkommenden Baumarten voll ausgeschöpft. Fein dosiert wird mit Licht die Verjüngung gestaltet. Aber auch Lichtbaumarten wie die Eiche und Vogelkirsche können sich natürlich entwickeln.

An einzelnen Haltepunkten wurden die Themen Pflegeaufwand in Naturverjüngungshorsten, Biologische Automation, Fällungsschäden bei Einzelstammentnahmen und Wertholzproduktion bei Fichte, Buche oder Eiche erläutert.

Kurzbericht und Fotos: Sepp Krogger

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