News
Neuerliche Buchung der Veranstaltung!

Wir haben um neuerliche Bestätigungen der Buchungen vom Frühjahr angefragt und bieten Restplätze an.

Sobald die Veranstaltung ausgebucht ist erstellen wir aus weiteren Anmeldungen eine Interessentenliste für eine mögliche Wiederholung der Veranstaltung ! - Bitte um Verständnis.

Anmeldung

Anmeldung an die Geschäftsführung, DI. Günther Flaschberger, 050-536 – 67224, guenther.flaschberger(at)ktn.gv.at -

(Beitrag bitte vorab überweisen an IBAN AT08 3456 0000 0360 2620)

Kosten pro Teilnehmer € 35,- (Nicht-Mitglieder € 40) -

Teilnehmerbeschränkung 30 Personen – in der Reihenfolge der Anmeldungen, bei Überbuchung wird ev. ein Wiederholungsveranstaltung geplant.

Treffpunkt: Donnerstag, 26.März 9:45, Gasthof Hummel, Hauptstraße 34, 84533 Stammham, Deutschland. – Stammhamm liegt ca. 15km westlich von Braunau am Inn (OÖ) von der Westautobahn ca. 1 Std. NNW von Abfahrten Salzburg–Nord oder Mondsee; von Linz aus ca. 1:30 westlich über A8.

Wenn Sie schon am Vortag anreisen wollen, ersuchen wir um selbständige Zimmerreservierung

Veranstaltung anmelden

Das 100-Baum-Konzept der Bayerischen Staatsforsten (BaySF)

Seminar und Exkursion

ACHTUNG - Der Termin wurde auf Oktober verschoben !

Wir halten alle angemeldeten in Evidenz. Weitere Anmeldungen sind prinzipiell möglich. Wir nehmen Sie gerne in eine Warteliste auf und wir können im Frühjahr 2021 voraussichtlich eine Wiederholung der Veranstaltung anbieten.

Wir bitten um Verständnis !

Donnerstag, 29. Oktober 2020 – GH Hummel, Stammham bei Marktl am Inn (Bayern)
Ltg. Dr. Heinz Utschik, Hr. Michael Hollersbacher, BaySF

Inhalt

Das 100-Baum-Konzept der Bayerischen Staatsforsten für die Behandlung von Fichten- und Fichten-Mischbeständen:

Die Ansprüche der Öffentlichkeit an die von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschafteten Wälder sind hinsichtlich Funktionenvielfalt, Schutzwirkung, Erholungswert, Biodiversität und Produktvielfalt in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Realität im Staatswald Bayerns sind zunehmend gemischte Bestände aus Laub- und Nadelhölzern.

Das 100-Baum-Konzept enthält einige neue Aspekte für die Behandlung von Mischbeständen. Unter Einbeziehung von Fragen zu den Standraumansprüchen der einzelnen Baumarten, der Standraumeffizienz, dem Trade-off zwischen Durchforstungsstärke und flächenbezogenem Zuwachs und dem Reaktionspotential von zwischenständigen Bäumen wurde das 100-Baumkonzept als Leitidee zur Durchforstung von Rein- und Mischbeständen der Baumarten Fichte und Buche entwickelt.

In diesem Konzept werden zunächst im Anhalt an die Z-Baum-Durchforstung von ABETZ 100 Zielbäume in mehreren Eingriffen konsequent gefördert. Ab einem Alter von 40 Jahren werden sukzessive 100 Z-2- Bäume im Sinne von REININGER ausgewählt und gefördert. Haben Bäume im Bestand bereits ihren Zieldurchmesser von mindestens 45 cm erreicht, beginnt die Zielstärkennutzung mit einem femelartigen Verjüngungsansatz. Begleitet werden diese Maßnahmen durch die Einhaltung eines Vorratskorridors im Sinne einer Vorratsbegrenzung zur Strukturierung von Waldbeständen wie sie von SCHÜTZ vorgeschlagen werden. - Dr. Heinz Utschig

Es liegen mittlerweile 3 Versuchsaufnahmen aus den letzten 10 Jahren und umfangreiche Daten vor. 

Programm

  • 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr Einstieg in das 100-Baum-Konzept im Saale - Vortrag BaySF Waldbauspezialist Michael Hollersbacher und Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig
  • 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr Mittagessen
  • 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr Vorstellung der Probeflächen zum 100—Baum-Konzept.

Diese Flächen werden seit 12 Jahren Programmgemäß behandelt. Es liegen umfangreiche Daten hierzu vor.

Referenten

Dr. Heinz Utschig, Jahrgang 1959, v. 1979 bis 1983 Studium der Forstwissenschaften an der LMU München, Forstliches Staatsexamen 1986, Promotion am Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der LMU München 1990, von 1990 bis 2005 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der LMU/TUM, seit 2005 bei den Bayerischen Staatsforsten, seit 2010 Leiter des Forstbetriebs Wasserburg. Dr. Utschig ist zudem Mitglied in der Arbeitsgruppe „Waldbaukonzepte“ bei den Bayerischen Staatsforsten und wirkte an den Behandlungsgrundsätzen für Fichten-, Buchen,- und Kiefern-Mischbeständen sowie für den Bergwald mit.

Michael Hollersbacher, Jahrgang 1962, von 1983 bis 1988 Studium der Forstwirtschaft an der FH Weihenstephan zum Dipl. Ing (FH), Staatsprüfung 1989, ab 1990 Revierleiter bei der Bayerischen Staatsforstverwaltung, Seit 2005 bei den Bayerischen Staatsforsten, seit 2007 Waldbauspezialist (Trainer) für Südbayern im Bereich Waldbau der Zentrale der BaySF. Herr Hollersbacher ist Mitglied in der Arbeitsgruppe „Waldbaukonzepte“ bei den Bayerischen Staatsforsten und wirkte an den Behandlungsgrundsätzen für Fichten-, Buchen,- und Kiefern-Mischbeständen sowie für den Bergwald mit.

Veranstaltungsanmeldung

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