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Moderne Durchforstungsstrategien

„Durchforstungsstrategien im Nadelholz mit Schwerpunkt Strukturdurchforstung“

Freitag 10.November, Saurachberg bei Feldkirchen (Kärnten)

Am 10.November fand am Saurachberg in der Nähe von Feldkirchen in Kärnten eine Exkursion mit Auszeigeübung statt. Die rund 30 Teilnehmer konnten der Präsentation von Mag. Ing. Thomas Brandner (Landesforstdirektion Kärnten) folgen, der die Ausgangslage und Ergebnisse der Auszeigeprobeflächen präsentierte.

Es waren bereits vor einigen Jahren mehrere Probeflächen für Musterauszeigen angelegt worden, wo unter anderem auch Strukturdurchforstung und klassische Auslesedurchforstung gegenüber gestellt wurden. Diese Flächen waren vom Kärntner Waldpflegeverein durchgearbeitet worden.

Unter der Moderation von Bezirkforstinspektor DI Günther Flaschberger wurden die Waldbildder auf den Flächen diskutiert und in einigen Beispielen Probeauszeigen durchgeführt worden. Dabei zeigte sich auch ein bekanntes Phänomen:

Viele der seinerzeit als Z-Bäume gewählten Kandidaten, wären es heute nicht mehr geworden. Die Mischungsregelung ist bei später Bestandesentwicklung im Stangenholz bei nur wenigen Mischbaumarten extrem schwierig: es bleiben oft zu wenige Optionen.

Dies soll zu früheren Pflegemaßnahmen im Dickungsstadium ermuntern. Jedenfalls führen aufgeschobene Entscheidungen oft dazu, dass später vernünftige Wahlmöglichkeiten fehlen.

Im „Vorbeigehen“ konnten auch wunderschöne zweischichtige Bestände der Forstverwaltung Lodron besichtigt werden, wo man sehen konnte wie wichtig unregelmäßige Lichtstellung für die Selbstdifferenzierung der Verjüngung ist. Ist der Schirm zu hell und gleichmäßig, wächst die Verjüngung homogen davon und kann nur mehr durch aufwendige Läuterungsarbeiten in die gewünschte Struktur gebracht werden.

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