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Anmeldung

Kosten pro Teilnehmer € 30,- (Nicht-Mitglieder € 35) - Anmeldung an die Geschäftsführung, DI. Günther Flaschberger, 050-536 – 67224, guenther.flaschberger(at)ktn.gv.at (Beitrag vorab zu überweisen an IBAN AT08 3456 0000 0360 2620)

Teilnehmerbeschränkung 35 Personen – in der Reihenfolge der Anmeldungen

Treffpunkt und Zufahrt

Freitag, 18.Juni 2021, 8:45 Forstamt Rosenhof, Rosenhof 2, 4251 Sandl

Weitere Informationen zum Forstgut Rosenhof

Zufahrt von Linz über A7, S10 bis Freistadt, von dort über die Böhmerwaldstraße B38 bis Sandl. Die Forstverwaltung befindet sich 2km östlich von Sandl nördlich der B38.

"Konsequente Stammzahlhaltung zur Ertragsoptimierung, mit stabilen und gepflegten Wäldern sicher in die Zukunft?"

Regionaltagung 2021 Oberösterreich

Freitag, 18.Juni 2021 - 09:00 - 16:00 im Forstgut Rosenhof in Sandl, Mühlviertel (OÖ)

Eigentümer- Graf Stanislaus Czernin-Kinsky; (Ltg. DI Christian Gartlehner)

Die Familie Czernin-Kinsky und damit verbunden das Forstgut Rosenhof können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts wird die Herrschaft in Freistadt in „Österreich ob der Enns“ erwähnt. Die heutige Betriebsgröße erstreckt sich über ein Gebiet von rund 6.000 Hektar und liegt nördlich von Freistadt im Dreiländereck von Oberösterreich, Niederösterreich und Tschechien im Granit- und Gneißhochland. Die Wälder liegen auf durchschnittlich 900m Seehöhe und werden großteils von Fichtenrein – und Fichtenmischbeständen gebildet. Dem nach dem Schirmschlagprinzip ausgeführten Waldbaukonzept liegt eine Erschließung mit rund 240 km Forststraßen und rund 1.100 km Rückewegen zugrunde.

Die Themenschwerpunkte beziehen sich auf das Waldbaukonzept, speziell die Stammzahl­haltung, und die Einbringung von Mischbaumarten auf großer Fläche.

Im Gegensatz zu vielen anderen Konzepten setzt das Waldbaukonzept in Forstgut Rosenhof auf eine Stammzahlhaltung mit sehr geringen Stammzahlen. Während ursprünglich rein ökonomische Ansätze hinter diesem Konzept standen, so traten im Laufe der letzten Jahre auch die ökologischen Vorteile ans Tageslicht. Anhand von Exkursionspunkten und vor Ort Präsentationen sollen die Überlegungen hinter diesem Konzept den Teilnehmern nähergebracht werden. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Mittagsessen mit anschließender Abschlussdiskussion, bei der speziell die Vor- und Nachteile des Rosenhofer Waldbaukonzepts mit jenen anderer Betriebe diskutiert werden kann.

Themen

  • Betriebsvorstellung: Geschichte, Eckdaten
  • Betriebsumstellung auf Naturverjüngung
  • Waldbauliche Ausgangslage und Ziele
  • Stammzahlhaltungskonzept: Ökonomische und ökologische Vorteile
  • Waldbaukonzept: Läuterungs-, Durchforstungs- und Endnutzungsplanung, Arbeitsverfahren
  • Besichtigung und Diskussion von Probeflächen
  • eventuell Besichtigung der Urwaldparzellen

Programm

  • 08:45 Treffpunkt Forstamt
  • 09:00 Abmarsch/Abfahrt ins Revier (derzeit noch offen)
  • Besichtigung der Exkursionspunkte mit Präsentationen bezüglich Waldbausystem, Bestandesdaten, Ziele,..
  • 14:00 Mittagessen im GH Fleischbauer in Sandl
  • 15:00 Zusammenfassung mit abschließender Diskussion und gemütlichen Ausklang
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Veranstaltungsanmeldung

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