










Über 45 tschechische Kollegen unter Leitung ihres Präsidenten Tomáš Pospišil besuchten Waldflächen im Betrieb der Familien Hippel/Fugger, in Dobein am Keutschacher See, in Gut Poitschach und im Waldbetrieb Reichenfels im Lavanttal.
Hier nur ein paar Sätze aus den Facebook Kommentaren:
Erster Tag, vormittags: Ein 120 ha großer Privatwaldbesitz “Forstbetrieb Hippel/Fugger” auf ca. 600–800 m ü. NN, 1150 mm Niederschlag; vor 90 Jahren begann hier alles mit ausgedehnten Kahlschlägen des Vorbesitzers. Heute strukturierte Mischbestände aus Fichte, Tanne und Buche. Der Traum eines jeden Försters. Und als Bonus eine Zusammenfassung der forstwirtschaftlichen „Fehler“ des letzten Bewirtschafters, die sich über sein ganzes Leben erstreckten.
Tag 2, vormittags: Privatwaldgut Gut Poitschach, mit dem kompetentesten Führer (Dr. Eckart Senitza). 850 ha, 600–1200 m ü. NN, 35 Jahre gezielte, ertragsorientierte und kostengünstige Bewirtschaftung. Minimale Kosten bedeuten, mit möglichst wenig Personal auszukommen und nur das Nötigste zu tun. Das heißt, natürliche Prozesse so weit wie möglich in ihrem Zusammenspiel zu nutzen. Wir sehen dies hier in der Praxis mit Erläuterungen.
Tag 3: Im Forstbetrieb Reichenfels GmbH zeugt die durchschnittliche jährliche Zufallsernte von bis zu 7 % von der richtigen Ausrichtung. Und der hier bald in den Ruhestand tretende Förster Willi (ein wandelndes Nachschlagewerk, Taschenrechner und Prognostiker in einer Person) rät: Wenn ihr den Stammdurchmesser nicht auch in 7 Metern Höhe misst, werdet ihr niemals genaue Zahlen erhalten! Wir fahren nach Hause und freuen uns auf unsere Sprühdosen.