










Bis 1. Juli 2026 an die Geschäftsführung, DI Stefan Heuberger bzw. Ing. Sebastian Jungbauer 0650-9975993, gf@prosilvaaustria.at oder Online.
Die Anmeldung gilt verbindlich, da Bus und Hotel reserviert und angezahlt werden müssen. Der Beitrag wird vorab an die Teinehmer gesondert vorgeschrieben.
Anstelle des klassischen Sommergespräches ist eine dreitägige Exkursion nach Bayern und Hessen geplant. Dadurch haben wir die Möglichkeit, interessante Betriebe zu besichtigen und neben dem 100-Baumkonzept bzw. der Bergwaldrichtlinie der Bayrischen Staatsforste, auch die Kiefernrichtlinie als Bewirtschaftungskonzept kennenlernen dürfen.
Die Exkursion fußt auf langjährige Partnerschaften, die wir dadurch intensivieren und pflegen und die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen.
Der Erhalt eines artenreichen Waldes liegt dem engagierten Waldbauern und Jäger sehr am Herzen. Durch eine angemessene, ökologische Jagd möchte er natürliche und stabile Bestände nachhaltig erreichen. Hans Praxenthaler ist eng verwurzelt mit der Natur. Einer, der einen gesunden Blick auf die Dinge hat, einer, der nach Lösungen sucht anstatt nach Schuldigen. Es geht ihm um die große Lösung: der Mensch im Einklang mit der Natur. Wie können Naturschutz, eine intakte Natur und die Landwirtschaft in Symbiose miteinander existieren? Das sind die Fragen, die er sich stellt und für Wald und Flur nach machbaren Lösungen sucht.
In Würdigung seiner Verdienste um die Waldbewirtschaftung in Bayern wurde er 2023 mit dem „Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung“ ausgezeichnet. -
„Das Schöne am Kleinprivatwaldbesitz ist die Vielfältigkeit.“ Viele Ideen und Vorgehensweisen – auch das sei eine Chance für den Wald der Zukunft. Praxenthaler meint: „Die Vielfalt machts!“
https://www.wochenblatt-dlv.de/regionen/oberbayern/baumartenvielfalt-stetig-erjagen-562118
https://oekomodellregionen.bayern/menschen/512/hans-praxenthaler
Als verbleibende Richtlinie der bayrischen Staatsforsten wird uns Waldbautrainer Jonas Duscher, die Kiefernrichtlinie vorstellen. Das vorliegende Pflege- und Verjüngungskonzept greift sowohl grundlegende als auch aktuelle Fragen der Kiefernbewirtschaftung auf und bietet praxistaugliche Lösungen an; es stellt für die mit der Waldbewirtschaftung konkret betrauten Beschäftigten damit eine geeignete Leitlinie und einen Rahmen dar, um die waldbaulichen Zielsetzungen der Bayerischen Staatsforsten in der Praxis umsetzen zu können.
https://www.baysf.de/klimawald/waldbau-waldumbau/
Durch Klick auf das Titelblatt laden Sie die Kiefernrichtlinie !
„In der Umsetzung einer Naturgemäßen Waldwirtschaft sehen wir die beste Möglichkeit, unsere betrieblichen Ziele zu erreichen. Durch die weitestgehende Ausnutzung einer natürlichen Waldentwicklung wird der „Waldbauer“ zum „Steuermann“ einer naturnahen Waldentwicklung in seinem Wald!“ – das ist der Leitgedanke des ANW-Beispielbetriebes.
Die knapp 1.000 ha gutseigenen Wälder werden seit über 20 Jahren naturnah bewirtschaftet. Unser Ziel sind artenreiche Mischwälder, in denen wertvolle Bäume verschiedener Arten einzeln genutzt werden können. Wie im Naturwald sollen junge Bäume aus einer natürlichen Verjüngung die Lücke durch eingeschlagene Altbäume wieder schließen.
Die Hohenhaus-Wälder sind Laubwälder (67%). Etwa ein Drittel aller Bäume sind Nadelbäume, zumeist in Mischung mit Buche oder Eiche. Damit kommen die Wälder der natürlichen Vegetation (Buchen- und Eichenmischwälder) sehr nahe.
Den Betrieb wird uns Betriebsleiter Stephan Boschen näherbringen.
https://gut-hohenhaus.de
Reiseorganisation: DI Stephan Rechberger