










Tagungsbeitrag inkl. Exkursionsführer und Mittagessen: 45,- € für Mitglieder (Nicht-Mitglieder 50,- €) inkl. Mittagessen u. Getränk - maximale Teilnehmerzahl: 35 Personen
Anmeldung: bis spätestens zum 15.April 2026 unter der E-Mail judith.bildstein@vorarlberg.at, 05574-4951-52815 oder über das Anmeldeformular
Treffpunkt: Kleiner Parkplatz 100 Meter nach der Kirche auf der Fluh (Bregenz)
Anfahrt: Von der A14 – Rheintalautobahn kommend Ausfahrt Bregenz – Weidach. Von dort Kennelbacherstrasse weiter Richtung Landesbibliothek (Bregenz, Fluherstrasse 4); bergwärts Weiterfahren auf der Fluherstraße ca. 4 km folgen, Parkplatz nach der Kirche rechts am Strassenrand.
Vielfalt ist die Grundlage eines widerstandsfähigen und resilienten Schutzwaldes. Sie zeigt sich auf vielen Ebenen: in der Vielfalt an Baumarten, in der Vielfalt der Strukturen und nicht zuletzt in der Vielfalt unserer Waldbesitzer:innen, die die Verantwortung für unsere Bergwälder tragen.
Bei der diesjährigen Pro Silva Regionaltagung Tirol und Vorarlberg stellen wir zwei aktuelle Schutzwaldprojekte vor: eines auf Molasse, eines auf Kalk – zwei völlig unterschiedliche Standorte, geprägt von verschiedenen Elementargefahren und speziellen Herausforderungen. Und doch zeigt sich: Der Schlüssel zum Erfolg ist immer sehr ähnlich.
Das Projekt Fluh–Nollen liegt am Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, und schützt die Bergparzelle Fluh. Im Mittelpunkt stehen die Naturgefahren Steinschlag, Hochwasser und Rutschungen. In diesem Gebiet finden wir eine außergewöhnlich hohe Baumartenvielfalt sowie Versuchspflanzungen zur Erprobung von Gastbaumarten. Von den Schalenwildarten ist hier vor allem Rehwild anzutreffen (Rotwildfreizone). Forstlich wird das Projektgebiet sehr intensiv nach den Dauerwaldprinzipien bewirtschaftet. Störungsflächen durch Schnee- und Windwürfe sind ebenfalls vorhanden.
Das zweite Projekt ist in Dornbirn in der Bergparzelle Ebnit angesiedelt. Neben Steinschlag, Hochwasser und Rutschungen sind (bzw. waren) hier auch Lawinen ein Thema. Es kommen Reh-, Rot- und Gamswild vor. Die sehr konsequente Umsetzung eines Jagdkonzeptes ermöglicht eine baumartenreiche Verjüngung der ehemaligen Fichten-Wald-Weidewälder. Zur Erhöhung der Baumartendiversität wurden in Teilbereichen „größere“ Nutzungseingriffe durchgeführt – stets unter Bedachtnahme auf Schutzfunktion, Stabilität und Resilienz.
Das Team der Forstregion Nord freut sich auf Ihren Besuch! - DI Peter Feuersinger
Referenten: