










Bis 30. September an die Geschäftsführung, DI Stefan Heuberger bzw. Ing. Sebastian Jungbauer 0650-9975993, gf@prosilvaaustria.at oder Online. Beitrag wird vor Ort kassiert.
Kosten pro Teilnehmer € 40,- (Nicht-Mitglieder € 45,-) – Lunchpaket zu Mittag sowie Menü und Getränk zum Exkursionsende sind inkludiert. Beitrag wird vor Ort kassiert.
Treffpunkt: Ab 8:30 Uhr beim Egidiwirt Murau (St. Egidi 82, 8850 Murau)
Moderatoren und Vortragende:
Franz Sabin (Verantwortlicher LKH Murtal/Stolzalpe)
Maximilian Metnitzer (Betrieb Metnitzer)
Im Rahmen der diesjährigen steirischen Regionaltagung besuchen wir zwei Betriebe im Raum Murau, die trotz herausfordernder Rahmenbedingungen bemerkenswerte waldbauliche Entwicklungen vorzeigen. Die Exkursion bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Bewirtschaftungsstrategien kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle waldbauliche Fragestellungen direkt vor Ort zu diskutieren.
Der Betrieb von Metnitzer Lisa Veronika, der von ihrem Vater Maximilian betreut wird, ist geprägt von den Herausforderungen der vergangenen Jahre. Wiederkehrende Kalamitäten, Rotwildeinfluss sowie Bereiche mit extremer Rutschgefährdung verlangen ein besonders umsichtiges und anpas-sungsfähiges Management. Eine Besonderheit ist der betriebseigene Pflanzgarten. Hier werden zahlreiche Laub- und Nadelbaumarten herangezogen und in geeigneten Bereichen eingebracht. Ergänzend wird mit einem Kleinsägewerk Holz verschiedener Baumarten kleinteilig weiterverarbeitet.
Exkursionsinhalte:
Der Wald des LKH Murtal/Stolzalpe wird seit vielen Jahren von Franz Sabin betreut. Der gelernte Tischler traf bereits vor rund 30 Jahren mutige und damals unkonventionelle Entscheidungen. Auf Seehöhen ab 1.300 m setzte er früh auf die Etablierung von Laubhölzern wie Ahorn, Kirsche und Birke – Maßnahmen, die seinerzeit belächelt wurden und ihm den Ruf als „Staudensetzer“ einbrachten. Heute zeigt sich, dass dieser Weitblick richtig war: Die Bestände haben sich prächtig entwickelt und weisen beeindruckende Einzelbäume auf. Darüber hinaus spielt die Wohlfahrts- und Erho-lungswirkung des Waldes eine bedeutende Rolle, da zahlreiche Quellen im Gebiet liegen und das Umfeld des Krankenhauses besonders sensibel auf waldbauliche und landschaftliche Veränderungen reagiert. Eine multifunktionale Waldbewirtschaftung ist daher von zentraler Bedeutung.
Exkursionsinhalte: